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Garbage Collection für Parallele und Verteilte Systeme

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ISBN: 0596153643   ISBN: 0596153643   ISBN: 0596153643   ISBN: 0596153643 
 
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– 1 – 1 Einleitung und Motivation Einige  Programmiersprachen,  wie  z.B.  Lisp  oder  Java™,  bieten  bereits  eine  automati- sche Speicherverwaltung (Garbage Collection) in ihrer Grundfunktionalität an. Auch in anderen Sprachen, in denen sowohl die Allokation als auch die Deallokation von Spei- cher  ursprünglich  nur  explizit  von  Programmiern  vorgenommen  werden  konnte,  bei- spielsweise in C, wächst das Interesse an automatischer Speicherwaltung [Kap.9, Jo96]. Die rasante Entwicklung in den Bereichen der Hardwaretechnologie (z.B. leistungsfähi- gere,  preisgünstigere  Komponenten,  zunehmende  Vernetzung,  mobile  Einheiten)  und Anwendungen (z.B. örtlich verteilt, sicherheitskritisch, paralleles Rechnen) führt dazu, dass  die  Entwicklung  paralleler  und  verteilter  Systeme  immer  bedeutender  wird.  Des- halb  werden  in  dieser  Arbeit  verschiedene  Ansätze  betrachtet,  wie Garbage Collection (GC) in parallelen und verteilten Systemen realisiert werden kann.   Zunächst werden dazu im nächsten Kapitel Grundlagen der GC kurz vorgestellt, wobei neben  einer  Definition  für  GC  auch  allgemeine  Fragestellungen  und  Probleme  bei  der GC geschildert werden. Außerdem wird Arbeitsweise von drei unterschiedlichen Klas- sen  von  GC-Algorithmen  (Reference  Counting,  Mark-Sweep  und  Copying  GC)  erläu- tert. Das dritte Kapitel bildet mit dem Thema  GC in parallelen Systemen den Schwerpunkt der Arbeit. Dort wird zunächst erklärt, was unter inkrementellen und konkurrenten Ver- fahren zu verstehen ist und welche Besonderheiten, insbesondere wegen der Nebenläu- figkeit von Prozessen, bei der GC in parallelen Systemen zu beachten sind. Hierbei wer- den   Read-   und W rite-Barrier-Methoden    behandelt    und    verbreitete    Mark-Sweep- Algorithmen,   Bakers k opierender   Algorithmus,   der   Appel-Ellis-Li-Algorithmus  und Bakers  Treadmill-Verfahren  beispielhaft  dargelegt  und  dabei  Vorteile  und  Problembe- reiche genannt.   Im  vierten  Kapitel  wird  GC  in  verteilten  Systemen  betrachtet,  in  denen  Applikationen auf  mehreren  Rechnerknoten  verteilt  ablaufen.  Hierbei  werden  verschiedene  Aspekte der verteilten GC in Bezug auf die Netzwerkebene und auf einen virtuellen gemeinsa- men Speicher angesprochen. Ferner wird erklärt, warum manche Basisalgorithmen (z.B. Reference   Counting)   nicht   ohne   Modifikation   für   verteilte   GC   geeignet   sind.   Als Beispiele  für  verteilte  GC-Algorithmen  werden  Hudak  und  Kellers  Distributed  Mark- Tree-Algorithmus und das Verfahren von Lang et al. beschrieben.   Als Abschluss gibt das letzte Kapitel eine Zusammenfassung und einen Ausblick über parallele und verteilte GC.
  
Programming F #. A Comprehensive Guide for Writing Simple Code to Solve Complex Problems
Siehe auch:
Real World Functional Programming: With Exampl...
Expert F# 2.0 (Expert's Voice in F#)
Sonstige Artikel:
Glamshots - hot & naked
60 x Deutschland - Die Jahresschau
 
   
 
     
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