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Garbage Collection für Parallele und Verteilte Systeme

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– 20 – se entweder Lese-, Schreib- oder keinen Zugang zu den einzelnen Speicherseiten haben. Wird eine Seite auf dem Rechner lokal geha lten (bzw. dort repliziert), so können nor- male  Maschineninstruktionen  für  den  Speicherzugriff  verwendet  werden.  Andernfalls wird  ein  Page-Fehler  ausgelöst  und  eine  Kopie  der  Seite  von  dem  entfernten  Aufent- haltsort angefordert. Im Gegensatz zum SVM ist das  SDO ein strukturierter high- level Ansatz,  der  vollständig  in  Software  implementiert  ist.  Dabei  wird  der  Speicher  auch nicht als flacher Adressraum eingeteilt, sondern gemeinsame Daten werden in Objekten gekapselt, auf die  - als Instanzen von benutzerdefinierten abstrakten Datentypen (ADT) -   nur  über  spezifizierte  Methoden  zugegriffen  werden  kann.  Statt  die  Partitionierung des  Adressraums  vom  System  vornehmen  zu  lassen  (wie  beim  SVM),  geschieht  dies implizit durch den Programmierer [Jo96]. In VS gibt es verschiedene Probleme beim Übernehmen von GC-Algorithmen, die für GC  auf  einem  Rechner  oder  für  Multiprozessoren  mit  gemeinsamem  Speicher  kon- struiert sind. Beispielsweise führt die Kommunikation über ein Netzwerk - die deutlich langsamer und fehleranfälliger ist als busbasierte Kommunikation eines Multiprozessor- systems - dazu, dass beispielsweise für Tracing  -Verfahren Terminierungsmechanismen mit hohen Kosten nötig sind, während beim Reference Counting Probleme mit verlore- nen  Nachrichten  auftreten  [Pl95].  Neben  Robustheit  als  zusätzlicher  Anforderung  für einen  GC-Algorithmus  in  einem  VS  muss  dieser  beispielsweise  auch  damit  zurecht- kommen,  dass  eine  vermeintlich  „tote“  Zelle  wieder  Nachrichten  an  aktive  Zellen schickt  und  somit  eine  neue  Verbindung  in  einem  Erreichbarkeitsgraphen  herstellen kann.  Auch  eine  Synchronisation  mehrerer  Rechnerknoten  muss  geregelt  werden,  um korrekt  bestimmen  zu  können,  ob  ein  Objekt  noch  benötigt  wird  oder  nicht.  Das  ein- fachste  Modell  ist  das  sogenannte  stop-the-world  Protokoll,  bei  dem alle Prozessoren zur  GC  kooperieren  und  aufhören,  Verbindungen  in  einem  Erreichbarkeitsgraphen  zu verändern [Jo96]. GC-Algorithmen in VS nutzen unterschiedliche Ansatzpunkte. Beispielsweise setzen sie bei einer Einteilung der Objekte in passive Objekte  -   die nur Daten halten, aber einen externen Kontroll- Thread haben  -   und aktive Objekte, die diesen auch beinhalten, an.   Ein  Actor-orientes Modell erlaubt, dass ein vom Root Set unabhängiges Objekt wieder „lebendig“ wird, indem es Nachrichten zu einem lebenden Objekt schickt. Bei dem hie- rarchischen Ansatz werden Objekte als lokal oder global klassifiziert, abhängig davon, ob sie innerhalb des Adressraums eines betrachteten Prozessors liegen oder nicht. Hier- bei  wird  häufig  angenommen,  dass  es  lokale  Garbage  Collectoren  auf  Prozessorebene und einen oder mehrere globale auf Netzwerkebene gibt. Außerdem ist ein weiterer As- pekt, wie zyklischen Strukturen behandelt werden. Beispielsweise können globale Zyk- len ignoriert oder auf Netzwerkebene gemanaged werden [Jo96].  
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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