Title:

Garbage Collection für Parallele und Verteilte Systeme

Home
deutsch
  
ISBN: 3528058595   ISBN: 3528058595   ISBN: 3528058595   ISBN: 3528058595 
 
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>|
  Wir empfehlen:       
 

– 16 – Read-Barrier  eingesetzt,  die  statt  mit  einzelnen  Objekten  mit  ganzen  Speicherseiten (Pages) arbeitet und den Mutator auch nur auf schwarze Objekte zugreifen lässt [Jo96]. Immer  wenn  ein  Zugriff  auf  ein  graues  Objekt  erfolgt,  wird  von  der  Read-Barrier die Trap-Funktion  für  Page-Fehler  ausgelöst  und  das  Objekt  wird  schwarz  und  seine  refe- renzierten Kindobjekte grau markiert. Der  Collector  bearbeitet  zwischen  Page-Fehlern  im  Hintergrund  die  grau  markierten Pages. Bei einer sequenziellen Implementierung wird das Scannen wie bei Baker wäh- rend  der  Allokation  neuer  Objekte durchgeführt (vgl.  New  in  Algorithmus  4),  während bei einer nebenläufigen Implementierung der Collector zwei Threads verwendet - einen für die Trap-Funktion von Page-Fehlern und den anderen für den Scanvorgang im Hin- tergrund  [Ap88].  Allerdings  benutzen  Appel,  Ellis  und  Li  eine  einzelne  Sperre  für  die verwendeten  Zeiger  der  verschiedenen Bereiche  in  Tospace  (scanned,  unscanned  und new).  Diese  globale  Sperre  kann  zum  Engpass  in  einem  System  mit  einer  parallelen Implementierung werden [Jo96]. Abschließend ist zu bemerken, dass große Objekte, die nicht mit einer Speicherseite auskommen, auch von dem Algorithmus bearbeitet werden können, weil dafür ein sogenannter Crossing Map Array eingesetzt wird, um Übergänge eines Objekts über mehrere Seiten nachverfolgen zu können [Jo96]. 3.2.4 Replication Copying Collector Ein  Replication  Copying  Collector  kann  als  eine  Variante  der  kopierenden  Garbage Collector  angesehen  werden,  bei  der  das  Originalobjekt  beim  Kopieren  nicht  zerstört wird [MMN02]. Bei inkrementellen oder konkurrenten Verfahren kann deshalb auf eine Read-Barrier  verzichtet,  weil  der  Mutator  mit  den  alten  Objekten  (in  Fromspace)  wei- terarbeitet. Dafür muss der Collector eine Write-Barrier  verwenden,  um  Änderungen an Objekten  in  Fromspace  auf  die  Replikas  in  Tospace  zu  übertragen.  Die  Write-Barrier kann auch dazu verwendet werden, Änderungen zuerst bloß aufzuzeichnen, so dass, wie im  Algorithmus  von  Nettles  et  al.  [Ne92],  Konsistenzanforderungen  gesenkt  werden können  und  inkonsistente  Replika-Objekte  erlaubt  werden.  Das  wirkt  sich  reduzierend auf  Unterbrechungen  der  Mutatortätigkeit  aus  [Jo96].    Mehr  Details   zu  Nettles  Algo- rithmus, der für die funktionale Sprache SML/NJ entwickelt wurde, sind bei Jones und Lines [Kap. 8.4, Jo96] zu finden. Dort werden zusätzlich noch zwei weitere Replication Copying   Collector   (von   Huelsbergen   und   Larus   bzw.   Doligez-Leroy-Gonthier) b e-
  
Grundkurs Software-Entwicklung mit C++
von Dietrich May
Sonstige Artikel:
Experimentelle Mechanik in Forschung und Praxis. (Tagung Konstanz, Mai 1988)
Dream on
Molekularbiologie der Gene. Studienausgabe,
von Benjamin Lewin
 
   
 
     
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>| 

Back to the topic site:
StudyPaper.com/Startseite/Computer/Informatik

External Links to this site are permitted without prior consent.
   
  Home  |  deutsch  |  Set bookmark  |  Send a friend a link  |  Copyright ©  |  Impressum