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Garbage Collection für Parallele und Verteilte Systeme

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ISBN: 3499600781   ISBN: 3499600781   ISBN: 3499600781   ISBN: 3499600781 
 
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– 9 – nach Überschreiben eines Zeigers noch nachverfolgen kann. Zum anderen geht der so- genannte Incremental-Update Collector problematische Verweise direkter an, indem er bei Verweisen von schwarzen auf weiße Objekte das Ziel (die weißen Objekte) betrach- tet. Dazu können entweder die weißen Objekte sofort grau markiert oder das ursprüng- lich schwarze Objekt wieder grau markiert werden. Auf jeden Fall wird dadurch sicher- gestellt, dass ein neuer Zeiger von einem schwarzen auf ein weißes Objekt bei der Gar- bage  Detection-Phase  berücksichtigt  wird,  weil  eins  der  beiden  Objekte  unmittelbar grau  gefärbt  wird.  Je  nachdem,  welcher  GC-Ansatz  verfolgt  wird,  werden  entweder Read-Barrier-Methoden  oder  die  verschiedenen  Write-Barrier-Methoden  für  die  GC eingesetzt, wobei die eingesetzte Methode einen großen Einfluss auf den Overhead von inkrementeller GC haben kann. Im nächsten Abschnitt werden deshalb neben den GC- Algorithmen auch die jeweils eingesetzten Barrier-Methoden erläutert. 3.2 Algorithmen für parallele und inkrementelle GC In diesem Abschnitt sollen unterschiedliche parallele GC-Algorithmen  vorgestellt  wer- den.  Reference  Counting  Algorithmen  sind  zwar  aufgrund  ihrer  engen  Kopplung  von Mutator und Collector prinzipiell gut für inkrementelle GC geeignet. Jedoch ersche inen sie aufgrund mehrerer Nachteile, wie z.B. Probleme beim Auffinden zyklischer Struktu- ren,  enge  Kopplung  mit  dem  Benutzerprogramm  und  hohe  Kosten  zum  Updaten  der Zähler,  weniger  zweckmäßig  für  nebenläufige  Umgebungen.  Das  Updaten  der  Zä hler muss  in einer atomaren Aktion erfolgen, um beispielsweise Race Conditions zw ischen Threads zu vermeiden. Durch das dazu notwendige Sperren von Objekten, die von meh- reren  Threads  verwendet  werden,  erhöhen  sich  die  Kosten  für  Zeigeranweisungen  zu- sätzlich.  Aufgrund   der  geringen  Verbreitung  von  konkurrenten  Reference  Counting- Verfahren wird hier nur auf Jones und Lins [Kap. 8.4, Jo96] verwiesen. Details zu einer Untersuchung  der  Tauglichkeit  von  Reference  Counting  für  Modula-2+  können  bei DeTreville [De90] gefunden werden. Im Folgenden werden verschiedene Mark-Sweep- Algorithmen,  bei  denen  ein  Mutator  nicht  vor  Änderungen  des  Collectors  geschützt werden muss, und Bakers Algorithmus und der Appel- Ellis- Li Algorithmus als Beispie- le  für  kopierende  Verfahren  vorgestellt,  bei  denen  auch  die  Collector  schreibend  auf Datenstrukturen  zugreifen.  Abschließend  werden  noch  grundsätzliche  Punkte  zu  Repli- cation Copying Collector erwähnt und Bakers Treadmill- Algorithmus vorgestellt. 3.2.1 Mark-Sweep Collectors  Es gibt verschiedene, nicht-kopierende Verfahren zur parallelen GC, die auf dem Mark- Sweep-Prinzip  beruhen.  Viele  Algorithmen  sind u rsprünglich  für  Multi-Prozessoren
  
Systemisches Design
Siehe auch:
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Der Mensch und seine Zeichen. marixwissen
Crashkurs Typo und Layout: Vom Schrift...
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